Am 12.und 13.6. ging zum 14.Mal der ESPA-ÖTSCHER-ULTRA MARATHON in der
fantastischen Naturarena des Ötscherlandes über die Bühne. Der
zweitägige Lauf über 70 km (50+20) und 3000 Höhenmeter (1850m+1150m)
zählt nach Aussage einiger internationaler Laufzeitschriften zu den
„schönsten Distanzläufen“ der Welt, führt er doch durch canyonartigen
Ötschergräben und über den „rauen“ Kamm, den alpinen Bergrücken des
Ötschers.
Am bis dato heißesten Tag des Jahres mit Temperaturen bis 36 Grad hat
der mehrfache Gesamtsieger, der „Wüstenfuchs“ Salameh Al Aqra aus
Jordanien quasi einen „Heimvorteil“, konnte er doch sowohl im Vorjahr
als auch heuer beim berühmten Sahara-Marathon einen tollen zweiten
Gesamtrang erzielen. Die große Runde um den Ötscher über 50 km mit
Start und Ziel in Lackenhof absolvierte er in der Rekordzeit von 3:53,
gemäß Wanderführer benötigen trainierte Geher dafür gut zwei Tage.
Damit distanzierte er den Zweitplacierten Wolfgang Wallner, der die in
diesem Rahmen ausgetragene österreichische Bergmarathonmeisterschaft
gewann, um satte 17 Minuten (4:10).Schnellste Dame und damit
österreichische Bergmarathonmeisterin wurde Maria Wohlschlager mit
5:29. Von den 140 Startern kamen immerhin 114 ins Ziel dieses
Hitzerennens, einerseits begeistert von den landschaftlichen
Eindrücken, andrerseits durchwegs erledigt von den Strapazen der Hitze
und den dadurch meist benötigten längeren Laufzeiten. Auch viele
versierte und routinierte LäuferInnen stellten sich wohl öfters die
„Sinnfrage“ und hatten mehr Angst vor dem „inneren Schweinehund“ als
den nur mehr seltenen Ötscherbären. „Der Schmerz vergeht, aber der
Stolz bleibt“ war dann auch der Slogan vieler Finisher, wenn auch nach
sieben oder mehr Stunden höchster Anstrengung.
Nach einem abendlichen Gewitter gab es dann am zweiten Tag angenehme
Temperaturen, wenngleich dafür auch glitschige Passagen am Weg zum
rauen Kamm und darüber. Diese zweite Tagesetappe über 20 km und 185o
Höhenmeter im An- und Abstieg konnte Alexander Reiter aus dem
Mariazeller Land in tollen 1:47:50, vor den beiden Lunzer
Lokalmatadoren Gschwandegger und Prokesch, absolvieren, allerdings
hatte er nicht die 50 km des Vortages in den Knochen. Dahinter bereits
Al Aqra mit 1:52, der damit den zweitägigen 14. ESPA-ÖTSCHER-ULTRA
MARATHON mit einer Gesamtzeit von 5:46 gewann.
Schnellste Dame am zweiten Tag war mit 1:59 Irene Zerkhold, womit
erstmals von einer Läuferin die Zweistundenmarke unterboten wurde (
unser „Wanderführer“ geht von 6-7 Stunden aus) . Zweite wurde die
Lokalfavoritin Marion Kapuscinski mit 2:09.Auf den Rängen 2 und 3
landeten beim ESPA-ÖTSCHER-ULTRA MARATHON bei den Herren Walter Krenn
und Josef Dißlbacher, bei den Damen hieß die Gesamtsiegerin Ildiko
Wermescher aus Ungarn mit 7:58 vor Helga Pölzlbauer und Maria Hödl.
Trotz der gewaltigen Strapazen waren sich alle Teilnehmer/innen einig:
„wir kommen gerne 2011 wieder“- wohl das schönste Kompliment für den
Cheforganisator Herbert Egger, der selbst ein passionierter Ultraläufer
war.
Weitere Infos unter www.oetschermarathon.at
Einen spektakulären TV-Bericht sehen Sie am Sonntag, 20.6. mittags im
„Sportbild“ und um 20.15 im TW 1 (Sport Plus)
Der ORF berichtete in der Sendung "Niederösterreich Heute" über den ESPA-Ötscher-Ultra Marathon:
http://tvthek.orf.at/programs/70017-Niederoesterreich-heute
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"Wüstenfuchs" Al Aqra (3.v.li.) nimmt die Sieger-Trophäe entgegen.ESPA-Vorstand Franz Gschiegl (3.v.re.) gratuliert

ERSTE-SPARINVEST-Vorstand Franz Gschiegl kämpfte sich in den Ötschergräben durch die Gluthitze voran

Im Zielraum gab's ein Busserl von der Gattin
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