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Presseaussendungen

15.06.2010
ESPA-Ötscher-Ultra Marathon: "Wüstenfuchs" Al-Aqra siegt zum siebenten Mal

Maria Wohlschlager und Wolfgang Wallner werden zu
österreichischen Bergmarathonmeister/in gekürt

Am 12.und 13.6. ging zum 14.Mal der ESPA-ÖTSCHER-ULTRA MARATHON in der fantastischen Naturarena des Ötscherlandes über die Bühne. Der zweitägige Lauf über 70 km (50+20) und 3000 Höhenmeter (1850m+1150m) zählt nach Aussage einiger internationaler Laufzeitschriften zu den „schönsten Distanzläufen“ der Welt, führt er doch durch canyonartigen Ötschergräben und über den „rauen“ Kamm, den alpinen Bergrücken des Ötschers.

Am bis dato heißesten Tag des Jahres mit Temperaturen bis 36 Grad hat der mehrfache Gesamtsieger, der „Wüstenfuchs“ Salameh Al Aqra aus Jordanien quasi einen „Heimvorteil“, konnte er doch sowohl im Vorjahr als auch heuer beim berühmten Sahara-Marathon einen tollen zweiten Gesamtrang erzielen. Die große Runde um den Ötscher über 50 km mit Start und Ziel in Lackenhof absolvierte er in der Rekordzeit von 3:53, gemäß Wanderführer benötigen trainierte Geher dafür gut zwei Tage.

Damit distanzierte er den Zweitplacierten Wolfgang Wallner, der die in diesem Rahmen ausgetragene österreichische Bergmarathonmeisterschaft gewann, um satte 17 Minuten (4:10).Schnellste Dame und damit österreichische Bergmarathonmeisterin wurde Maria Wohlschlager mit 5:29. Von den 140 Startern kamen immerhin 114 ins Ziel dieses Hitzerennens, einerseits begeistert von den landschaftlichen Eindrücken, andrerseits durchwegs erledigt von den Strapazen der Hitze und den dadurch meist benötigten längeren Laufzeiten. Auch viele versierte und routinierte LäuferInnen stellten sich wohl öfters die „Sinnfrage“ und hatten mehr Angst vor dem „inneren Schweinehund“ als den nur mehr seltenen Ötscherbären. „Der Schmerz vergeht, aber der Stolz bleibt“ war dann auch der Slogan vieler Finisher, wenn auch nach sieben oder mehr Stunden höchster Anstrengung.

Nach einem abendlichen Gewitter gab es dann am zweiten Tag angenehme Temperaturen, wenngleich dafür auch glitschige Passagen am Weg zum rauen Kamm und darüber. Diese zweite Tagesetappe über 20 km und 185o Höhenmeter im An- und Abstieg konnte Alexander Reiter aus dem Mariazeller Land in tollen 1:47:50, vor den beiden Lunzer Lokalmatadoren Gschwandegger und Prokesch, absolvieren, allerdings hatte er nicht die 50 km des Vortages in den Knochen. Dahinter bereits Al Aqra mit 1:52, der damit den zweitägigen 14. ESPA-ÖTSCHER-ULTRA MARATHON mit einer Gesamtzeit von 5:46 gewann.
Schnellste Dame am zweiten Tag war mit 1:59 Irene Zerkhold, womit erstmals von einer Läuferin die Zweistundenmarke unterboten wurde ( unser „Wanderführer“ geht von 6-7 Stunden aus) . Zweite wurde die Lokalfavoritin Marion Kapuscinski mit 2:09.Auf den Rängen 2 und 3 landeten beim ESPA-ÖTSCHER-ULTRA MARATHON bei den Herren Walter Krenn und Josef Dißlbacher, bei den Damen hieß die Gesamtsiegerin Ildiko Wermescher aus Ungarn mit 7:58 vor Helga Pölzlbauer und Maria Hödl. Trotz der gewaltigen Strapazen waren sich alle Teilnehmer/innen einig: „wir kommen gerne 2011 wieder“- wohl das schönste Kompliment für den Cheforganisator Herbert Egger, der selbst ein passionierter Ultraläufer war.

Weitere Infos unter www.oetschermarathon.at Einen spektakulären TV-Bericht sehen Sie am Sonntag, 20.6. mittags im „Sportbild“ und um 20.15 im TW 1 (Sport Plus)

Der ORF berichtete in der Sendung "Niederösterreich Heute" über den
ESPA-Ötscher-Ultra Marathon:

http://tvthek.orf.at/programs/70017-Niederoesterreich-heute





"Wüstenfuchs" Al Aqra (3.v.li.)
nimmt die Sieger-Trophäe
entgegen.ESPA-Vorstand
Franz Gschiegl (3.v.re.) gratuliert



ERSTE-SPARINVEST-Vorstand
Franz Gschiegl kämpfte sich in den
Ötschergräben durch die
Gluthitze voran



Im Zielraum gab's ein Busserl
von der Gattin


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