Die Erholung der
Weltwirtschaft festigt sich. Unternehmen mit soliden Bilanzen und
krisenresistenten Geschäftsmodellen zählen zu den Gewinnern.
Die Aktienmärkte haben diesen Optimismus in den letzten zwölf Monaten
ausgehend von einem sehr tiefen Niveau vorweggenommen.
Jetzt wird der Entwicklung der Gewinne bzw. den Gewinnausschüttungen
verstärkt Augenmerk geschenkt. Fonds mit Schwerpunkt auf hohe
Dividendenrenditen wie der neue ESPA STOCK EUROPE-DIVIDEND und höher
verzinste Anleihenfonds unterstreichen den momentan
klar chancenorientierten Investmentansatz der
ERSTE-SPARINVEST.
Die aktuelle Anlagestrategie der ERSTE-SPARINVEST basiert auf
- einer Verbreiterung der wirtschaftlichen
Erholung nach Regionen und Sektoren
- einem Anziehen der Frühindikatoren, die auf
eine zunehmende Ausgabenbereitschaft von Unternehmen
und Konsumenten schließen lassen
- einem bereits über Potenzial liegenden Wachstum
der Schwellenländer
- niedrigen Inflationsraten in den USA und der
Eurozone
- der Annahme von nur leichten Zinserhöhungen
durch die Europäische Zentralbank sowie der Fed
- der Empfehlung Aktien,
Hochzins-Unternehmensanleihen und Anleihen der Emerging Markets in
den Strategie-Portfolios überzugewichten
„Jetzt gilt es die Kunden, die an der Seitenlinie stehen, ins normale
Finanzleben zurückzuholen und mit ihnen den Samen für
künftige Anlageerfolge zu säen. Fonds bieten vielfältige Möglichkeiten
als Anleger/in von der Erholung der Weltwirtschaft zu profitieren“,
betont Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der
ERSTE-SPARINVEST.
ERSTE-SPARINVEST Chefvolkswirt Winzer: Der
Aufschwung festigt sich
Das erste Quartal 2010 habe gezeigt, dass die positiven Erwartungen an
eine Erholung der Weltwirtschaft berechtigt waren.
Neben den boomenden Emerging Markets und der deutlichen Verbesserung
des Wirtschaftswachstums in den USA und Japan deuten die
Frühindikatoren auch auf einen – wenn auch nur moderaten – Aufschwung
in der Eurozone
und der CEE-Region. Zudem gibt es Anzeichen, dass in den
Industrieländern die Ausgabenbereitschaft der Unternehmen und
Konsumenten zunimmt.
Bemerkenswert ist, dass die Emerging Markets mit einem für heuer
prognostizierten Wirtschaftswachstum von rund 6,5% die entwickelten
Länder (rund 2,5%)
deutlich abhängen.
„Euphorie wäre aber verfrüht“, so der Chefvolkswirt der
ERSTE-SPARINVEST, Gerhard Winzer. Der schwache Arbeitsmarkt, die hohen
Staatsschulden, das
beeinträchtigte Finanzsystem und die globalen Ungleichgewichte lassen
die Frage nach der Nachhaltigkeit des Aufschwungs offen. Auf kurze
Sicht bleiben die Inflationsraten in den USA und der Eurozone (2010:
1,1%) auf
niedrigem Niveau. Inflation werde vor allem von externen Faktoren wie
gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie Steuer- und
Tariferhöhungen erzeugt.
„Damit werden sowohl die Europäische Zentralbank als auch die
US-Notenbank Fed die Leitzinsen nur leicht anheben, wobei die EZB
wahrscheinlich erst im
nächsten Jahr den ersten Zinsschritt setzen dürfte“, so Winzer. Im
„Rest der Welt“, von Australien, über Indien, Brasilien bis Kanada
werden aufgrund der
größeren Inflationsrisiken die Zentralbanken früher und kräftiger an
der Zinsschraube drehen
ERSTE-SPARINVEST Chefstratege Egger hält
Aktien-Übergewicht
Die aktuellen Konjunkturdaten begünstigen aus Sicht der
ERSTE-SPARINVEST weiterhin ein Investment in Unternehmensanleihen mit
einem höheren Risikoaufschlag (d.h. einem Rating unter Investment
Grade) und in
Emerging Markets. Klassische Unternehmensanleihen, die im Vorjahr von
übertriebenen Ausfallsängsten profitiert haben, sind laut
ERSTE-SPARINVEST
Chefstratege Harald Egger nicht mehr so attraktiv wie noch vor einem
Jahr. Emerging Markets- Anleihen profitieren vom hohen
Wirtschaftswachstum und der verbesserten
Bonität der Emittenten. Zudem unterstützt die positive Wachstums- und
Zinsdynamik die lokalen Währungen.
Die Aktienmärkte setzen nach einer kurzen Korrektur zu Jahresbeginn
ihre Aufwärtstendenz fort. Der Weltaktienindex MSCI World liegt auf
Euro-Basis seit Jahresbeginn 12,5 % im Plus (per 15.4.2010), die Region
Osteuropa (auf Basis des
MSCI Eastern Europe) sogar mehr als 20 %, wobei ein Gutteil
der Performance währungsbedingt zustande gekommen ist. Auf der
.Branchenebene war das
Anziehen der Biotech-Werte in den USA (+ 20,5 %) auffallend.
In den nächsten Monaten könnten die Aktien, getrieben von einer
kräftigen Gewinnerholung, weiter steigen. Die Eigenkapitalrendite der
Unternehmen ist in den letzten beiden Jahren von 16 % auf
knapp über 6 %, den niedrigsten
Stand seit zehn Jahren, gefallen. „Die lang ersehnte Trendumkehr könnte
nun begonnen haben“, hofft Egger. Seit den Tiefständen haben sich die
Gewinne bereits um 40 % verbessert.
Der längerfristige Aufwärtstrend an den Börsen sei intakt, Korrekturen
würden eine Gelegenheit darstellen, Aktienpositionen mit Fonds
aufzubauen. Die ERSTE-SPARINVEST, die in
ihren Anlagestrategien derzeit ein klares Aktien-Übergewicht hält,
sieht an den Börsen bis Jahresende ein weiteres Ertragspotenzial von im
Schnitt 15 %. Auch bei
den Aktien nehmen Titel aus den Emerging Markets, besonders des
erweiterten Heimmarktes (Osteuropa) eine Favoritenrolle ein.
Bei den europäischen Aktien setzt
die Fondsgesellschaft der Erste Group auf die Dividende als
Ertragskomponente und hat vor kurzem einen neuen Fonds aufgelegt.
Innerhalb der Sektoren liegt der Schwerpunkt bei
Industriewerten, Aktien des Gesundheitswesens und
Konsumaktien.
Chance auf mehr Ertrag mit Fonds ESPA STOCK
EUROPE-DIVIDEND
Aktien von Unternehmen, die regelmäßig eine hohe Dividende ausschütten,
sind ein Grad-messer für solide Bilanzen, attraktive Cash Flows und
geringe Verschuldung. Über die Dividende werden Investoren am
Unternehmenserfolg direkt
beteiligt. Regelmäßige Gewinnausschüttungen festigen das Vertrauen der
Anleger in Unternehmen. Eine dauerhafte Bindung von Investoren kann
dann erreicht werden, wenn
über die Dividende Barmittel zurück zum Aktionär fließen.
Dividendenstrategien überzeugen vor allem langfristig, betont
ERSTE-SPARINVEST Geschäftsführer Bednar: „Weltweit haben Aktien ihren
Wert von 1980 bis 2010 ohne Berücksichtigung der Dividende
verfünffacht. Rechnet man die
Dividendenerträge hinzu, so ist die Performance auf das Zehnfache der
Ausgangsbasis gestiegen – trotz diverser Krisen“. Auf lange Sicht
stammen etwa 50 % des Gesamtertrages aus
Dividendenzahlungen. „Erträge aus Dividenden liegen derzeit auch
deutlich über dem Kupon von festverzinslichen Wertpapieren“,
ergänzt Bednar.
Anfang April hat die ERSTE-SPARINVEST den auf dividendenstarke Titel
ausgerichteten Fonds ESPA
STOCK EUROPE-DIVIDEND aus der Taufe gehoben. Der Fonds
konzentriert sich auf europäische Qualitätsaktien, die eine
höhere Dividendenrendite abwerfen als der Marktdurchschnitt. Im
Portfolio sind derzeit Titel aus Finnland und den
Beneluxstaaten übergewichtet. Die
Dividendenrendite des Startportfolios beträgt derzeit 4 %.
Pressegespraech_23.4.2010.ppt
Produktblatt.pdf
ESPA STOCK EUROPE-DIVIDEND im
Überblick (nur in Österreich zum Vertrieb
zugelassen)
|
ISIN:
|
|
AT0000A0H2P1
Ausschüttungstranche
AT0000A0H2Q9
Thesaurierungstranche
AT0000A0H8F9
Capitalplan
|
|
Basis-Währung:
|
|
Euro
|
|
Geschäftsjahr des Fonds:
|
|
1.3.-28.2.
|
|
Fondsstart:
|
|
1.4.2010
|
|
Erster
Rechenwert:
|
|
Geplant 30.12.2009
|
|
Ausschüttung:
|
|
Erstmals am 1.6.2011
|
|
Ausgabeaufschlag:
|
|
5,0 %
|
|
Managementgebühr:
|
|
bis zu 1,5 % p.a.
|
|
Erfahrung des Investors:*
|
|
D-E
|
|
Risikotoleranz:*
|
|
8
|
Quelle: ERSTE-SPARINVEST, Daten per 31.03.2010,
* Einstufung laut Vereinfachter Prospekt.
|
Rückfragen an:
ERSTE-SPARINVEST, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
1010 Wien, Habsburgergasse 1A, Telefax: 0043 (0) 50 100 DW 17102
Dieter Kerschbaum, Tel. 050 100 DW 19858,
e-mail: dieter.kerschbaum@sparinvest.com
Paul Severin, Tel. 050 100 DW 19982,
e-mail: paul.severin@sparinvest.com
ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H.
Sitz Wien, FN 81876 g, Handelsgericht Wien, DVR 0550922
|